Die Vorsorge für das eigene Alter ist zu wichtig, als daß man sie alleine dem Staat überlassen sollte. Und sie ist auch zu wichtig, als daß man sich nur über das Internet oder Zeitschriften informieren sollte. Allein die Festlegung auf eine Vertragsform will wohlüberlegt sein. Oder ist vielleicht ein Mix aus den Anlageformen für Sie persönlich genau das Beste?
Geläufige Formen der Altersvorsorge
- Riester-Rente
- Rürup-Rente (Basis-Rente)
- Betriebliche Altersversorgung
- Private Rentenversicherung
- Lebensversicherung
- Sonstige Investments
Warum ist die private Vorsorge für das Alter so wichtig?
Wir sind uns sicher: Sie kennen die Renten-Problematik zur Genüge aus der Presse und den Medien. Wenn Sie nüchterne Hintergrundinformationen zur Rentensituation haben möchten, empfehlen wir Ihnen die Seiten der Deutschen Rentenversicherung. Wenn Sie sich für Lösungen interessieren, empfehlen wir Ihnen ein Gespräch mit uns.
Erfahren Sie im Gespräch mit uns
- wie Ihre ganz persönliche Rentensituation aussieht
- welche Möglichkeiten zur Vorsorge Sie persönlich haben
- welche Kombination für Sie persönlich die Beste ist
Deshalb: nutzen Sie jetzt unser kostenfreies und unverbindliches Beratungsangebot:
| Ja, ich möchte eine Beratung |
Infos zur Altersvorsorge
Von großer Bedeutung für junge Menschen
Eine Altersvorsorge, die privat abgeschlossen wird, schützt vor Altersarmut. Auch wenn der Versicherte es nicht wahrhaben möchte, so wird die staatliche Rente in den nächsten Jahren in hohem Maße reduziert. Mit der Vorsorge für das Alter kann man nicht früh genug anfangen. Zuerst sollten Sie aber die existenzbedrohenden Risiken, insbesondere Berufsunfähigkeit und Schutz der Angehörigen im Todesfall, absichern.
Eigens für den Versicherungsnehmer zusammengestellte Policen helfen wirklich.
Die Politiker versprachen bis vor kurzer Zeit, dass die gestzliche Rentenversicherung genug an Vorsorge für das Alter bedeutet. Wer als Arbeitnehmer regelmäßig seine Beiträge zahlte, machte sich vielfach keine Gedanken um seine Versorgung als Rentner. Diese Meinung gilt schon längst nicht mehr. Allzu häufig hört und sieht man in der Presse, dass eine Altersarmut um sich greift. Daher sollte sich jeder frühzeitig auch noch privat absichern. Oft wird man von den vielen Angeboten verwirrt. Unterschiedliche Methoden führen schnell oder in langsamen Schritten oder auch sicher oder mit einem Risiko behaftet zum erwünschten Ziel. Es gibt auch Angebote, die nicht zum erwünschten Ziel führen. Da die Versicherungen große Auswirkungen auf die Zukunft haben, sollte der Abschluss gründlich durchdacht sein. Im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung gibt es keine generelle Lösung für alle Versicherungsnehmer. Der Versicherungsnehmer sollte die Versicherung nach seinen Wünschen abschließen. Dabei wird Rücksicht auf das Einkommen und die Bedürfnisse im Alter genommen. Die gesetzliche Rentenversicherung bietet lediglich die Absicherung des Nötigsten.
Die wenigen Geburten und die hohe Arbeitslosigkeit sollen laut Regierung die Rentenkassen unverhältnismäßig belasten.
Alle Arbeinehmer finanzieren über ihre Beiträge die Renten der Berechtigten. Viele Neuerungen wurden für die gesetzliche Rentenversicherung beschlossen, aber nichts konnte den leeren Kassen helfen. Die Nettorente ist durch einige Aktionen gekürzt worden. Dazu gehören die Versteuerung der Renten, die Erhöhung nur abgestellt auf die Nettolöhne und die Pflicht zur Beitragszahlung von Krankenkasse und Pflegeversicherung. Trotz der vielen Reformen wurde keine abschließende Lösung gefunden und es ist fast sicher, dass noch mehr gekürzt wird. Künftige Rentner müssen sich daher darauf einstellen, dass die gesetzliche Rente zunehmend nur noch eine Basisabsicherung für das Alter bietet und durch eigene Vorsorge aufgestockt werden muss.
Pflichtversicherung für (fast) alle.
Die meisten Gehaltsempfänger sind in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Wer eine selbstständige Tätigkeit ausübt der hat die Möglichkeit, dass er von der Pflicht zur Beitragszahlung befreit wird. Nicht versicherungspflichtige Personen haben die Möglichkeit sich freiwillig zu versichern. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen den Beitrag gemeinsam und Selbstständige müssen ihn alleine tragen.
Einflussfaktoren der Rentenhöhe.
Die Jahre der Beitragszahlung und das Jahresentgelt bestimmen in hohem Maße die Höhe der Rente. Zusätzlich zu diesen Beitragszeiten werden spezielle Lebensphasen wie Ausbildung, Wehrdienst, Kindererziehung, Arbeitslosigkeit oder Krankheit berücksichtigt. Die Entgeltpunkte werden in jedem Jahr neu festgelegt und das Jahreseinkommen wird auf die Punkte umgerechnet. Das Rentenkonto wird mit einem Punkt erhöht, wenn das durchschnittliche Jahreseinkommen bei 29.304,-€ liegt. Wenn das Jahresentgelt darüber oder darunter liegt, dann ändert sich auch die Höhe des Entgeltpunktes. Diese Entgeltpunkte werden in den Rentenwert umgerechnet, der die monatliche Rente bestimmt. Einfluss auf die Rentenhöhe hat auch der Beginn der Zahlungen. Bei Alters-, Erwerbsminderungs- oder Teilerwerbsminderungsrente spielt auch der Rentenartfaktor eine Rolle. Die noch zu versteuernde Rente liegt momentan bei der Hälfte der durchschnittlichen Bruttogehälter aller Lohnempfänger. Bei Zeiten der Nichtversicherung, den sogenannten Rentenlücken, wird die Rentenzahlung ebenso gekürzt. Damit die Rentenkasse auch weiterhin zahlungsfähig bleibt ist sogar die Kürzung auf 46 % geplant.
Ein großer Vorteil für den Versicherten sind die jährlichen Renteninformationen.
Die Rentenversicherungen versenden in jedem Jahr Informationen an ihre Mitglieder, aus denen die voraussichtliche Rentenzahlung hervorgeht. Wer wenigstens fünf Jahre seine Beiträge gezahlt hat und das 47. Lebensjahr überschritten hat, der erhält diese Berechnung. Garantien über die künftige Rentenhöhe bietet diese Renteninformation aber keineswegs. Die Rentenhöhe wird in den nächsten Jahren immer wieder nach unten korrigiert werden müssen. Außerdem können sich die persönlichen Verhältnisse verändern, sei es durch die Geburt von Kindern durch Arbeitslosigkeit, oder auch durch Krankheit.
Die Rentenzahlung
Voraussetzung für die Altersrente ist eine Mindest-Versicherungszeit von fünf Jahren, die sogenannte Wartezeit, sowie eine bestimmte Altersgrenze. Die Rente vor dem eigentlichen Beginn des Rentenalters ist noch immer sehr gefragt. Versicherte, die viele Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben und zudem auch noch schwerbehindert sind, können vorzeitig in Rente gehen. Muss der versicherte früher die Zahlung der Rente erhalten, dann bekommt er einen Abzug von 0,3 % pro Monat, der am endgültigen Rentenalter noch fehlt. Die Kürzung der Rente muss der Versicherte ein Leben lang hinnehmen. Das Ableben des Versicherten löst für die Hinterbliebenen eine dementsprechende Rentenzahlung aus. Das gilt für Ehepartner und Kinder unter achtzehn. Die kleine Witwenrente beträgt 25 % der Rente des Verstorbenen. Die große Witwenrente zu erhalten heißt, dass 55 Prozent der Rente des Verstorbenen ausgezahlt wird. Die bekommen über 45 jährige, Erwerbsgeminderte und diejenigen, die ein minderjähriges Kind im Haushalt haben. Auch eigene Einkünfte werden berücksichtigt. Der Rentenanspruch bei jungen Versicherten wurde erheblich gekürzt.
Die jährliche Anpassung in Anlehnung an die Gehälter.
Die gesetzliche Rentenversicherung achtet darauf, dass die Versorgungsbezüge in jedem Jahr an die Höhe des Durchschnitsgehaltes angepasst wird. Das ist ebenfalls abhängig von der Zahl der Vollbeschäftigten. Je nach Lage der Finanzen kann die Rentenerhöhung auch ausfallen. In Zeiten einer Krise herrscht eine hohe Arbeitslosenzahl und wegen Mindereinnahmen der Rentenversicherung kann keine Erhöhung stattfinden. Allerding gibt es auch die Fälle, dass selbst bei einer weltweiten Wirtschaftskrise eine Rentenerhöhung gezahlt wird. In Wahlkampfjahren verteilt jede Regierung gern Geschenke an Wählergruppen, unabhängig von der Kassenlage. Die Höhe der Rentenzahlungen nutzt die Politik für ihre Interessen. Dies gilt nicht nur für die alljährlich diskutierte Anpassung der Rentenhöhe, sondern grundsätzlich auch für den Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung.
Nach dem Alter des Versicherten bestimmt sich der Renteneintritt
Das reguläre Renteneintrittsalter steigt in den Jahren 2012-2029 nach und nach von 65 auf 67 Jahre. Die vollen Bezüge zur Altersrente bekommen die ab dem Jahr 1964 geborenen nach den jetzt geltenden Bestimmungen erst mit 67. Ältere Arbeinehmer haben die Möglichkeit, dass sie die Rente früher beantragen. Bei den leeren Kassen sollte man allerdings davon ausgehen, dass die Arbeitszeit weiter verlängert wird. Das hat nicht zuletzt etwas mit der höheren Lebenserwartung zu tun. Die heutigen Rentner sind wesentlich gesünder, als das noch bei vorhergehenden Generationen der Fall war. Auch wenn der Trend erfreulich ist, so warnen Demagogen doch vor der Umkehrung der Alterspyramide. Das Gute ist, dass wir durch den Fortschritt in der Medizin und einem bewussteren Umgang mit unserem Leben, viel gesünder, und dadurch auch länger leben, als unsere Vorfahren. Die logische Konsequenz daraus ist, dass die Rentenkasse immer mehr belastet wird. Aus dieser Entwicklung ergibt sich für jede Regierung die Notwendigkeit, das Rentenalter weiter anzuheben und/oder die Renten weniger rasch steigen zu lassen. Die Politiker verstehen es sehr gut, dass sie diese Tatsachen bei Bundestagswahlen nicht erwähnen.
Die Abzüge machen auch vor dem Rentenalter keinen Halt.
Wer heute schon seine Altersrente errechnen möchte, der sollte beachten: Die Steuerlast und die Sozialabgaben hören nicht mit dem Antritt der Rente auf. Versicherte mit Rentenbezug müssen auch ihre Abgaben an den Staat entrichten. Die Abgaben richten sich bei der Höhe der Abgaben und der Rentenhöhe immer nach den Aussagen und Bestimmungen der jeweiligen Regierung. So legt das 2005 eingeführte Alterseinkünftegesetz fest, dass die Steuern auf die Altersbezüge von Jahr zu Jahr steigen. Wer 2005 das Renteneintrittsalter erreichte, muss seine Bezüge zu 50 Prozent der Einkommensteuer unterwerfen. Die Rentner, die im Jahr 2040 in den Ruhestand gehen, unterliegen dagegen vollständig der Einkommensteuer.
Was künftige Rentner beachten sollten
All die oben genannten Faktoren haben in der Summe eine unangenehme Konsequenz: Eine Sicherheit oder gar Garantie für die Höhe der Rentenzahlungen gibt es nicht. Wer sich bei der Rente auf die Bundesregierung verlässt, sollte damit rechnen, im Alter nicht genug Geld für die Aufrechterhaltung des Lebensstandards zu haben. Als Rentner wird man sich keine teuern Autos oder große Reisen mehr erlauben können. Der Unterschied zwischen einem angenehmen Leben während der Zeit des Berufslebens zum Lebensstandard im Alter, wird Versorgungslücke genannt. Schon Berufsanfänger sollten an eine private Altersvorsorge denken. Wer rechnen kann, der weiß, dass er für seine Altersvorsorge schon früh sparen muss.
