Sie interessieren sich für eine private Krankenvollversicherung?
Grundsätzlich ist die PKV eine gute Sache. Aber: Sie ist nicht für jeden geeignet. Und wenn Sie über der Beitragsbemessungsgrenze liegen oder selbstständig sind, heißt das lediglich, dass Sie eine PKV abschließen können. Es bedeutet aber noch lange nicht, daß Sie dies auch tun sollten.
Doch schauen wir uns zunächst nur einige der vielen Vorteile an:
Vorteile der Privaten Krankenversicherung
- Freie Wahl des Krankenhauses
- Behandlung durch den Chefarzt
- Status eines Privatpatienten beim Arzt
- Beiträge steigen nicht mit dem Einkommen
- Optimale medizinische Betreuung
Und warum sollte sich jeder einen Wechsel gut überlegen?
Weil im Regelfall so ein Wechsel von der GKV in die PKV nicht wieder rückgängig zu machen ist. Es gibt zwar Möglichkeiten, aber glauben Sie uns: die Voraussetzungen hierfür wollen Sie nicht wirklich erfüllen.
Und glauben Sie bitte nicht den kleinen Anzeigen, die Sie nach einer Suche bei Google überall präsentiert bekommen: Sie werden keine Krankenversicherung für 49,-, 55,- oder 73,- Euro bekommen. Jedenfalls keine, die Ihnen auch nur ansatzweise wirklichen Schutz bietet.
Gerade bei der PKV ist eine Beratung extrem wichtig, wenn Sie
- von der gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV wechseln wollen
- von einer Privaten Krankenversicherung in eine andere wechseln wollen
- über den Abschluß einer Privaten Krankenzusatzversicherung nachdenken
Deshalb: nutzen Sie jetzt unser kostenfreies und unverbindliches Beratungsangebot:
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Infos zur Privaten Krankenversicherung
Ein Muss auch ohne Versicherungspflicht
Krankenversicherungspflicht ist kein Zwang, aber ein Muss. Auch, wenn Sie viel verdienen, können lange Aufenthalte im Krankenhaus oder aufwändige Behandlungen Sie finanziell überlasten. Liegt Ihr Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze oder bei Selbstständigkeit sollten Sie sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern. Auch wer sich glücklich schätzen darf und als Beamter tätig ist, sollte einen zusätzlichen Schutz für den Krankheitsfall abschließen.
Privater Schutz bei Krankheit
Jeder, der als freiberuflich Tätiger sowie als Beamter oder Selbstständiger tätig ist, kann eine private Krankenversicherung abschließen.
Nach Baukastensystem den Schutz wählen
Bei der privaten Krankversicherung richtet sich der Schutz nach Ihrer persönlichen Zusammenstelltung. Der Versicherte kann wählen, ob er sich für die ambulante oder stationäre Behandlung oder für die Zahnbehandlung und das Tagegeld bei Krankheit mit Grundbausteinen absichert. Außer den Leistungen zum Krankentagegeld werden alle drei Bereiche mit dem Kompakttarif abgedeckt. Zusätzlich müssen Sie als privat Krankenversicherter die Pflegeversicherung privat abschließen. Schon bei dem Abschluss des Vertrage legen Sie fest, welche Leistungen für die gesamte Laufzeit gelten. Die Leistungen, die im Versicherungsvertrag vereinbart wurden, können nicht durch den Versicherer oder die Politik verändert werden. Schon vor der Unterzeichnung des Versicherungsvertrages sollten die verschiedenen Angebote genau verglichen werden. Dem Kunden steht auch immer die Vereinbarung besonderer Leistungen, wie die eines Heilpraktikers zu.
Der Vergleich der Beiträge kann auch mit Hindernissen behaftet sein
Das Alter des Versicherten zur Vertragsbeginn, sein Geschlecht und sein Gesundheitszustand beinflussen den Beitrag maßgeblich. Das Einkommen hat keinen Einfluss auf ihre Beiträge. Der Beitrag für die Versicherung ist nach dem Eintrittsalter gestaffelt und das heißt, dass ältere Versicherungsnehmer einen höheren Beitrag zahlen müssen. Da Frauen im Durchschnitt älter werden als Männer, zahlen sie mehr. Vorerkrankungen erhöhen in der Regel die Beitrage, da Zuschläge erhoben werden können. Die Beiträge unterscheiden sich nach dem Umfang der Leistungen. Ein Vergleich stellt sich daher als recht schwierig dar. Neben der Krankenhausbehandlung sollte auch die Hilfsmittelversorgung wie zum Beispiel ein Badewannenlifter oder Heilmittel wie Massagen und Medikamente immer abgedeckt sein.
Nicht zu verkennen ist der Aspekt der Bedürfnisse des Einzelnen und seine Lebensverhältnisse, die immer eine Rolle spielen. Der Kunde kann oft zwischen mehr als zwölf verschiedenen Tarifen wählen. Auch wenn von neutraler Seite getestet wurde, so ist dies nur eine erste Orientierung. Aus diesem Grund kommen Sie um einen individuellen Vergleich auf keinen Fall herum. Selbst bei Vertragsabschluss ist ein individueller Vergleich aufgrund der hohen Tarifanzahl schwierig. “Völlig unmöglich sind Berechnungen für die Zukunft, also ob sich ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung auszahlt und welche Gesellschaft auf Dauer die günstigste sein wird. Diese Prognosen sind sogar mit einem detaillierten Computergrogramm nicht zu erstellen. Die Anbieter von privaten Krankenversicherungen machen unter andererem den Beitrag von den speziellen Eigenheiten des Versicherungsnehmers abhängig. Das Gespräch mit einem guten Versicherungsmakler kann vor dem Abschluss der Versicherung nur von Vorteil sein
Entscheidungshilfen für die Wahl der Krankenversicherung
Die Wahl für eine private Krankenversicherung wird meistens nur einmal im Leben getroffen. Ein Wechsel der Krankenkasse ist ohne gründliche und vor allem neutrale Information nicht anzuraten. Für eine private Krankenversicherung sollten Sie sich in jungen Jahren entscheiden. Männer ab 40 und Frauen ab 35 sollten sich vor einem Krankenkassenwechsel genau nach den Konditionen erkundigen. Für sie lohnt sich der Wechsel meist nicht. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird das Einkommen als Grundlage für den Versicherungsbeitrag genommen. Das ist in der privaten Krankenversicherung nicht der Fall. Eine Verminderung des Einkommens durch Arbeitslosigkeit oder Erwerbsminderung oder durch eine Rente oder die Scheidung wirkt sich nicht auf den Krankenkassenbeitrag aus. Dadurch wird der Anteil des Einkommens für die Versicherungsprämie höher sein. Hinzu kommt, dass außerdem der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung wegfallen kann. Dadurch kann sich der Versicherungsbeitrag zur Krankenversicherung noch zusätzlich erhöhen. Sie sollten bei einem Vergleich der Beiträge dringend die Kosten für die Selbstbeteiligung, das Krankengeld und den Beitrag für die private Pflegeversicherung berücksichtigen. Bei einer Erkrankung sollten Sie einen Risikozuschlag durch eine Mitversicherung der gesundheiltichen Beeinträchtigung vorziehen statt eines Ausschlusses. Die Gefahr eines erhöhtes Krankheits- und damit auch Kostenrisikos in diesem Bereich ist nicht zu vernachlässigen. Die Folgekosten einer Erkrankung lassen sich kaum abgrenzen. Bereiten Sie sich also schon vorher auf einen Streit über die Kostenübernahme vor. Der Versicherte sollte unbedingt beachten, dass die Zuschläge bei einer ausgeheilten Erkrankung nicht mehr erhoben werden dürfen. Ihnen steht dann eine Beitragsenkung zu. Vergessen Sie nicht, dass es in der privaten Krankenversicherung keine beitragsfreie Familienversicherung gibt. Ehepartner und Kinder sind daher mit zusätzlichen Beiträgen zu versichern. Ein Versicherter, der in naher Zukunft eine Familie gründen möchte, sollte keiner privaten Krankenversicherung beitreten.
Die private Krankenversicherung – ein Überblick
Eine allgemein gültige Aussage über den genauen Leistungsumfang einer privaten Krankenversicherung ist nicht möglich, denn er hängt vielfach davon ab, welcher Tarif im Vertrag vereinbart ist. Grundsätzlich aber bieten die privaten Krankenversicherungen im Vergleich zu den gesetzlichen Kassen eine Reihe besserer Leistungen: Als Privatpatient können Sie unter allen Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und allen weiteren zugelassenen stationären Einrichtungen frei wählen. Bei Arzt und Zahnarztrechnungen werden höhere Honorare erstattet, meist bis zum 2,3 fachen Satz der der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) beziehungsweise GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte). Bisweilen werden Honorare bis zum 3,5 fachen oder sogar zu einem noch höheren Satz berechnet. Häufig werden Kosten beim Heilpraktiker zumindest bis zu einer bestimmten Grenze übernommen. Im Vergleich zu den gesetzlichen Versicherungen ist das Leistungsspektrum bei Untersuchungen, Behandlungen und Medikamenten um ein Vielfaches grösser. Die privaten Versicherungen übernehmen bei Zahnbehandlungen und Zahnerersatz wie Kronen, Bücken und Implantate ebenfalls einen erhöhten Satz, mindestens jedoch 50 %, oft sogar die gesamten Kosten. Die Kosten für eine Behandlung durch den Kieferorthopäden variieren zwischen 60 und 100%, wobei das Alter keine Rolle spielt. In einigen Tarifen ist die Behandlung durch den Chefarzt und eine Einzel- oder Mehrbettzimmer enthalten. Arzneimittelkosten werden voll übernommen. Für Leistungen in der Krankengymnastik werden in der Regel ebenfalls zwischen 80 und 100 % erstattet. Bei Brillen und Kontaktlinsen wird ebenfalls ein höheres Leistungsspektrum geboten, für andere Hilfsmittel oft mit Obergrenzen. Krankentransporte bis zu 100 km werden meist voll getragen und zu anderen Fahrtkosten gibt es unterschiedliche Regelungen. Die Zahlung von Krankentagegeld kann bis zur Höhe des Nettoeinkommens vereinbart werden. In Anspruch genommen werden kann die Krankenversicherung in ganz Europa, für die Dauer von bis zu vier Wochen sogar weltweit.
Was die PKV bietet
Welche finanziellen Risiken abgesichert werden sollen, das entscheidet der Versicherungsnehmer der PKV einzig so, dass der Versicherungsschutz auf ihn zugeschnitten ist.
Die private Krankenversicherung – ein Überblick
Versicherungsart Nummer Eins in der “Privaten” ist die Krankheitsvollversicherung. Sie übernimmt Kosten für Behandlung von Krankheiten, Unfällen und Entbindungen. In welchem Umfang, regelt dabei der im Vertrag festgelegte Tarif. Im ambulanten Bereich handelt es sich dabei um die Übernahme der Kosten für Untersuchungen, Beratungen und Hausbesuche des Arztes. Auch Medikamente, physikalische Anwendungen und Maßnahmen zur Früherkennung von Krankheiten werden erstattet. Das gleiche gi Aufwendungen wie die medizinische Versorgung durch den diensthabenden Arzt und die Unterbringung in einem Mehrbettzimmer werden im stationären Bereich grundsätzlich von der PKV übernommen. Die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt wird von den PKV – Versicherten oft im Krankenhaus gewählt. Auch im Ausland können Sie auf die Leistungen der Krankenversicherung vertrauen. In ganz Europa ist der Versicherte geschützt, aber auch im außereuropäischen Ausland wird der Schutz für einen Monat garantiert. Bei längeren Aufenthalten in diesen Ländern kann auch die Versicherung über den Monat hinaus vereinbart werden. Die Art und Inhalt der Versicherungsschutzes kann der Versicherte seiner finanziellen Verhältnissen anpassen. In der Vollversicherung ist die Selbstbeteiligung zum Thema Beitragsersparnis der bei weitem größte Faktor. Zahlen Sie kleinere Rechnungen aus eigener Tasche, können Sie damit Ihren Beitrag senken. Was über den festen Jahresbeitrag hinausgeht wird von der Versicherung beglichen. Im Rahmen der individuellen Entscheidungsfreiheit bestimmt der Versicherte selbst, bis zu welcher Höhe er sich an den jährlichen Arzt und Arzneikosten persönlich beteiligt, um dann wegen schwerer Krankheitsfälle von langer Dauer beitragsgünstig versichert zu sein. Sie erhalten als Versicherter die Beiträge in Form von Leistungen wieder zurück. Zudem dürfen die Betriebskosten nicht außer Acht gelassen werden. Der größte Teil der Überschüsse wird von der PKV über ein Forum für Beitragsrückerstattung erzielt. Versicherte, die das Glück haben und ein Jahr lang keine Leistungen beanspruchen brauchten, bekommen daraus Leistunge zurück. Überlegen Sie also genau, ob es nicht sinnvoll ist, kleinere Rechungen zu bündeln und nicht sofort einzureichen. Es kann bares Geld wert sein. Am Jahresende prüft die Versicherung, wann sich der Versicherte besser steht. Entweder werden die Rechnungen übernommen, oder es ist günstiger die Erstattung von Beiträgen in Anspruch zu nehmen.
Welche Kosten deckt die Krankenhaustagegeldversicherung ab?
Ein stationärer Aufenthalt bringt meist Ausgaben mit sich, die eine reine Kostenversicherung für stationäre Behandlungen nicht übernimmt. Die Tagegeldversicherung für den Krankenhausauftenthalt kann für verschiedene Dinge eingesetzt werden. Das sind unter anderem ein Hilfe im Haushalt oder den Betrieb, aber auch die Aufwendungen der Angehörigen für Besuche. Wenn ein Elternteil bei seinem Kind im Krankenhaus bleiben möcht, dann wird das auch ohne medizinische Indikation übernommen. Sie können als Versicherter mit Ihrer Gesellschaft einen Tagessatz vertraglich vereinbaren. Im Falle der Inanspruchnahme wird kein Nachweis des Ausgaben gefordert.
